Möglicherweise suchen manche nach einer Nische. Und sitzen bereits vor einem fertigen System.
Was ich damit meine:
Viele beginnen mit einem Weblog. Man schreibt mal so drauflos. Und so nach und nach sammeln sich immer mehr Dinge an. Es ist Richtig: mit Kategorien und Tags lässt sich das schon sehr ordentlich gliedern. Und – wer nur so aus Spass – eben über die Dinge schreibt, die Sie oder Ihn bewegen. Warum nicht?
Es ging um die Suche nach einem Thema für ein Nischenblog. Folgende Situation ist schliesslich nicht undenkbar: Im eigenen Blog schreibt man über Gartenarbeiten. Rhododendron und Vergissmeinnicht. Rhabarber und Apfelsorten. Ausserdem – da sportlich – ist man noch Mitglied im örtlichen Sportverein. Und dokumentiert da ab und zu aktuelle Vorgänge. Manches davon mit der neuesten Digitalkamera xyz. Die bietet schliesslich ganz tolle Möglichkeiten, weil dieses und jenes neue Programm eingebaut ist. Wie früher mit der Kleinbildkamera kann man mit Tiefenschärfe rumexperimentieren. Und vielleicht sogar die Belichtungszeit teilweise manuell verändern.
Achja, Kinder hat Er oder Sie natürlich auch. Auch hier wird fleissig dokumentiert. Die ersten ‘Gemälde’ der Kleinen werden festgehalten. Logischerweise mit den zugehörigen Kommentaren. Und dies alles wieder mit der supertollen Digitalkamera xyz. Die Texte werden dann beispielsweise in WordPress geschrieben.
Mit was denn sonst?
Es geht nun nicht darum, sich noch mehr Arbeit zu machen. Es soll nicht zuletzt Spass bereiten. Die Frage hier ist lediglich: Will ich beispielsweise den Teil ‘Digitalfotografie’ auslagern. Oder vielleicht auch den Teil mit der Gartenarbeit. Und den dabei erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten.
Ja, wenn ich hier ein zweites Blog einrichte, bedeutet dies etwas mehr Arbeit. Dieses ‘etwas mehr’ kann mehrere Dinge zur Folge haben. Wer – beispielsweise – die Webmastertools von Google installiert hat, kann schnell feststellen: Die Reihenfolge der wichtigen Keywords verändert sich.
Nicht wie im ‘Alles in einem’ Blog. Wo der Rhododendron mit Canon konkurriert. Und Fussball mit Sämereien für die beste Blumenmischung.
Ich meine nicht, wesentlich mehr einzelne Artikel zu erstellen. Aber: wenn ich das Gesamte aufteile, kann ich vielleicht sogar für den Gartenteil einen anderen Hintergrund wählen. Möglicherweise auch ein ganz anderes Theme. Also eine komplett eigenständige Optik.
Ach ja, dabei fällt mir dann auf: Der bisherige Hintergrund hat zum Fussballbericht sowieso nicht so richtig gepasst…
Dies ist der Grundgedanke. Kann ich das bestehende aufsplitten. Auf z.B. 2 Nischenblogs verteilen. Nicht sonderlich viel Aufwand. Doch möglicherweise mit ganz erstaunlichen Auswirkungen was die Suchmaschinenplatzierung angeht!
Ähnliche Artikel:


Deine Idee ist durchaus ein gute Ansatz. Vor allen weil es hier wenig Risiko gibt. Wenn einer der Nischenblogs wirklich nichts wird oder man irgendwann keine Lust mehr hat, dann verschwindet sowas sang und klanglos wieder. Vielleicht findet man ein vollkommen neue Projekt der einem besser gefällt?
Auch weil die Kosten für ein weiteren Blog nur sehr gering sind, ist sowas leicht zu bewerkstelligen.
An dieses 'Risiko' hatte ich noch garnicht gedacht! Guter Ansatz.
Hat auch ein bisschen mit meinen '5 Blogs' zu tun. Erstens kommt keine Langeweile auf. Zweitens stosse ich beim Lesen von ca. 200 RSS Feeds etc. etc. schon ab und zu auf etwas… Na, das könnte doch DA passen.
In erster Linie jedoch ist es der Versuch ob
1) Das überhaupt geht
2) Sich dies Negativ auf das 'Hauptblog' auswirkt
3) Geld verdient werden kann. Und hier rede ich nicht von reich werden, sondern von eben den 20-50 Euro/Monat.
Hatte neulich eine Idee, zieh ich durch mit Seiten. Also schon WordPress, aber Optik NICHT Blog. Schätze 4-6 Stunden Gesamtaufwand. Na, ist eine Subdomain – steht da so rum – mal schauen was passiert…
LG
Walter
Ich habe beschlossen mich nur mehr auf ein Projekt zu konzentrieren (Fokussierung!). Habe früher auch mehrere Blogs nebenbei betrieben … das Resultat: alle ein bisschen, aber keinen anständig! Deshalb lasse ich jetzt alle meine anderen Webprojekte passiv weiterlaufen und konzentriere mich komplett auf internet-geldverdienen.com … lieber etwas anständig als vieles halb … meine Meinung!
Meist lässt sich unter das Dach eines Blogs auch eine große Themenvielfalt bringen die trotzdem noch spezialisiert ist! Spezialisierung ist wichtig … ansonsten kann man sich am Markt nicht positionieren (zumindest wenn auch finanzielle Ziele mit einem Webprojekt verfolgt werden).
Liebe Grüße,
Mario
2 Unterschiedliche Strategien. Möglicherweise führen beide zum Ziel. Und ebenfalls möglich – beide nicht optimal
Ganz sicher ist es gefährlich, mehrere Blogs nebeneinander. Weiss ich aus eigener, negativer Erfahrung. Und irgendwie: Ich MUSS meine Energie irgendwohin leiten. Sonst texte ich Euch auf einem Blog total zu…
LG
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von W. Butz, Walter Butz erwähnt. Walter Butz sagte: Im Blog: Nischenblog: Sie haben eines – und wissen es nicht? http://ok-en.de/9x [...]
Nun, ich bin ja auch eine, die mehr als einen Blog betreibt. Crazy Girls Tipps ist an und für sich schon eine Nische (oder besser Marke) selbst, nämlich ich mit allem was mich interessiert etc. Meine anderen Blogs verteilen sich auf andere Gebiete, wobei das nicht heißt, dass nicht mal das ein oder andere auch zu Crazy Girls Tipps passt. Im Großen und Ganzen macht es mir aber auch richtig viel Spaß mehrere Blogs zu betreiben und dabei auch unterschiedliche Sachen auszuprobieren.
Jo, mach ich grad auch so. War mal grad bei Deinem älteren Artikel (Gurken Subscribe). Installieren geht auf Denke-p. grad nicht, Knallhart eckt mal wieder. Im grossen und ganzen zufrieden. Aber manchmal nervt's.
Crazy Girl eine Marke
ja, 'das ist vielleicht eine Marke'…
Mit dem Gedanken mehrere Blogs ernsthaft zu betreiben habe ich lange gespielt. Erste Homepage vor 10 Jahren. Jetzt neue Dinge probieren. Drupal durch, PmWiki durch… Alles mögliche probiert und Notizen gemacht.
Werd bei Dir sicher häufiger vorbeischauen und Lösungen suchen!
Man liest sich. Liebe Grüsse
Walter
Ja, ganz im Ernst, mein Ziel war von Anfang an “Crazy Girl” als kleine Marke zu etablieren und ein bissi scheint mir das auch gelungen zu sein. Lustig, wie das alles so funktionieren kann.
Mit dem Bloggen sehe ich das so, dass es mir einfach von vorne bis hinten Spaß macht und ich gerne die notwendige Zeit erübrige, wenn es geht.
Und dann bin ich natürlich auch noch jemand, der gerne einige Dinge ausprobiert. Nur eignet sich dafür nicht immer nur der Hauptblog und zum anderen gibt es auf anderen Blogs auch andere Ergebnisse. Für den Analysten in mir ist das ein Eldorado
Früher im Geschäft war ich nur der 'Punkt!'
Also: Ja, geht mir genauso. Viel ausprobieren und lernen.
Heute. Na, so halt mit einem eigenen Blog wird man schon etwas gesprächiger. Das war auch mein grösstes Handicap. 8 Monate lang hatte ich nur versucht, Seiten in die SERP's zu bekommen. Meistens sogar ziemlich erfolgreich. Keyword Analyse. Position rausgesucht. Und, ja, ich hatte einiges auf der ersten Suchergebnis Seite.
Passiert ist garnix. Naja, schon ein paar Euro AdSense Einnahmen. Bei manchen Blogs 20 Besucher am Tag. 6 Wochen später auch noch: 20 Besucher am Tag…
Ich habe Excel Tabellen geführt. >1500 Seiten Gesamt in den Ergebnislisten.
Und nebenher mit Twitter angefangen. Irgendwie ist da der Knoten geplatzt. Danach habe ich bis auf einige wenige Seiten alles gelöscht und neu angefangen. Und begonnen, Kommentare abzugeben…
Formulieren wir es so. Ich war etwas Überrascht!
LG
Walter
Oh, dann kannst Du mir ja mal etwas Twitter Nachhilfe geben. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch nicht mal einen Account dort habe. Bis dato habe ich mich erfolgreich darum gedrückt
Willst Du einen übernehmen? Mit PR 4. (1*PR 5, 2* PR 4). Habe ich rein Zufällig gesehen. Ist durch den Versuch entstanden, 'Was kann man bei Twitter machen'. (Begonnen 16. August 2009, lief dann intensiv bis Anfang/Mitte November. Jetzt nur noch sporadisch)
Ist in erster Linie ein Zeitfresser. Schön ist: Werden Links gepostet mit Bild oder Youtube Video drin, kannst du die Zugriffe im Sekundentakt zählen.
Habe Plugin auf beinahe jeder Domain, die automatisch an Twitter postet. Short URL mache ich auch selber, damit ich Statistik sofort Life sehe.
Kurz zusammengefasst würde ich z.Zt. noch sagen: Kann man machen – muss man aber nicht. Einstellung dazu ist ein bisschen wie Religion. Oder die optimale Keyworddichte.
Ja, so ähnlich habe ich das bis dato auch immer gesehen und aus Zeitmangel dann einfach meine Finger davon gelassen. Entweder mache ich was gescheit oder gar nicht. So halbherzig, nur weil es jeder hat, bringt es ja auch nix…