
Da steht der Eine oder Andere schonmal verloren in der Gegend. Und schaut etwas dümmlich aus der Wäsche.
“Aber die haben doch gesagt, das ist kostenlos”. Schon. Nur – Papier ist geduldig. Sonntags, wenn denn etwas mehr Zeit zum Surfen ist, da fällt es wieder auf.
Die wunderschönen Angebote, bei denen etwas kostenlos heruntergeladen werden kann. Sie, und ich auch, lieben kostenlose Angebote. Etwas frustriert reagiert unsereins dann, wenn zwar der Download kostenlos ist, nur halt das Programm etwas kostet.
Kostenlos, Gratis, Umsonst. Das ist keine Erfindung der Internetgeneration. Das wurde – als MarketingInstrument – schon viel viel früher eingesetzt. Und manche Firmen setzten es auch Heute noch als Marketinginstrument ein.
Von Rockefeller gibt es die Geschichte von den verschenkten Öllämpchen. Wo dann das Geld halt mit dem Öl verdient wurde. Heutzutage kennen Computerkäufer dieses Verfahren. Mit ganz billigen Angeboten. Das Geld soll dann bei den Zubehörteilen, Ersatzteilen und Zusatzleistungen verdient werden. Nichtmehr ganz so häufig. Aber es kommt noch vor. Oder der billige Rasierer, bei dem das Geld dann über die Klingen verdient wird.
Schön finde ich auch “kostenlose Homepages / Webseiten”. Der Speicherplatz ist so knapp bemessen, spätestens nach einem Monat muss aufgestockt werden. Zu satten Preisen! Teilweise ein Mehrfaches verglichen mit regulären Hosting Angeboten.
Auch die Angebote “kostenlose Information” fallen in diese Kategorie. Ob Auskunft oder ein sonstige Informationsdienst. Die erste Minute z.B. kost´ nix. Danach wird dann satt Abkassiert. Der Kunde wird getäuscht.
Diese Beispiele und das “kaufen sie ZWEI, bezahlen sie nur EINES”, handeln nicht von kostenlosen Dingen. Nicht wirklich.
Kostenlos, Gratis und Umsonst ist beispielsweise MySQL.
Die SQL Datenbank kann heruntergeladen werden. Und OHNE EINSCHRÄNKUNG genutzt werden. Das “korrekte” Verfahren, um mit kostenlos dann doch etwas Geld zu verdienen heisst – mit einem anderen Produkt. Oder einer anderen Dienstleistung. Bei MySQL dann halt der Firmensupport. Die Datenbank gebündelt mit der Dienstleistung als Servicepaket.
Verschiedene Fluggesellschaften haben Pläne in der Schublade, Flüge komplett kostenlos anzubieten. Und das Geld dann mit Gambling zu verdienen. So heisst es zumindest.

Nicht erst in den letzten Tagen gibt es im Internet Seiten, die Möglichkeiten zeigen etwas Geld zu verdienen. Ein Beispiel dazu ist das Thema Texte erstellen.
Bei Peer Wandiger im Artikel Texte kaufen, Teil 2 ging es da bei den Kommentaren ganz schön zur Sache. Zurecht wurde darauf hingewiesen, das hier teilweise schlecht bezahlt wird. Texte erstellen kommt dem Kostenlos, Gratis oder Umsonst richtig Nahe. Die Seiten weisen – natürlich – darauf hin, das mit 9,50 Euro die Stunde gerechnet wird. Manchmal. Doch der Wunsch ist ab und zu der Vater des Gedankens. 2 Euro (und weniger) je Stunde, das kommt vor.
Ob BloggerJobs, ClickWorker, Content.de oder auch My Hammer. Wirklich Reich werden ist kaum möglich
Gestern Nachmittag hat mich der Gedanke beschäftigt: Was nun, wenn Sie (oder ich) so eine “Beschäftigung” als kostenlose Dienstleistung betrachten? Und, wie manche grossen Unternehmen auch, nach ANDEREN Möglichkeiten suchen, trotzdem Geld zu verdienen?
Dazu die nächsten Tage einige Gedanken.
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