extrem

schlicht und schnell

Brutalodesign?

Ink

Brutalist Websites? Dahinter verbirgt sich viel­leicht nicht ganz das, was Manchen im ersten Moment durch den Kopf gehen mag. Viel­leicht übersetze ich den Artikel mal. Ir­gend­wann.

Brutalist ar­chi­tec­tu­re turns “ugly” into a design statement. Here’s what that looks like on the internet.

Die Zeit die ich mit Nach­den­ken über das Thema verbracht habe ist übrigens umgekehrt pro­por­tio­nal zur Länge dieses Artikels ☺

Link:

Wobei beim Link oben etwas Nach­den­ken angesagt ist. Brutalist Websites sind zwar (meistens) in HTML von Hand codiert, das bedeutet aber eben nicht zwangs­läu­fig, dass die Na­vi­ga­ti­on auf den Seiten einfach ist. Und auch der Teil, dass die Ladezeit sehr viel kürzer als bei aktuellen Seiten ist, was immer auch “aktuelle Seiten” genau sein mögen, muss nicht stimmen. Es wäre ja bei­spiels­wei­se denkbar, dass eine ganze Reihe von großen Bildern geladen wird und deshalb die Ladezeit nicht ganz so her­vor­ra­gend ist?

Je­den­falls wird das wohl kein ganz neuer und ganz großer Trend werden. Darauf deutet schon hin, dass eben um den Zeitraum “Mitte 2016” recht viele Artikel zum Thema ge­schrie­ben wurden. Wie bei vielen anderen “Trends” auch ist davor und danach Flaute.

In­spi­riert hat mich das Thema dennoch. Ich habe sozusagen das Blog hier nochmal recht brutal gestrafft. Oder so.


P.S.: “Brut”, aus dem Fran­zö­si­schen, bedeutet in dem Zu­sam­men­hang etwa “roh” oder “grob”. In der Ar­chi­tek­tur sind damit vor­wie­gend “Be­ton­klöt­ze” gemeint. Roh, unbehauen und nicht für jeden Be­trach­ter schön. Béton brut eben. Dass daraus dann, mal wieder, ein “*ism” gemacht wurde … wen wundert’s?

P.P.S.: Roh und unbehauen muss nicht unbedingt etwas negatives be­deu­te­ten. Zumindest für mich. Im Bereich Musik würde ich zum Beispiel “Grace” von Fiona Joy Hawkins nicht als “roh” be­zeich­nen sondern als “rein” oder “klar”. Viel­leicht ist eben auch im Bereich Webdesign etwas klares machbar; was dann dennoch von Manchen als Brutalist Website be­zeich­net werden würde. Wer weiß das schon, die Ge­schmä­cker sind be­kannt­lich sehr ver­schie­den.

Oder so.


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