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Ich würde ja häufiger bloggen ...

Jo. Ich würde ja häufiger bloggen…

…aber ich war die letzten 2 Monate erfolglos damit beschäftigt, neue Ideen zum Thema “schlichte Internetseiten, PageSpeed, beschleunigen und so” zu finden.

Was ich zwischenzeitlich gelernt habe:

also, unabhängig davon, dass ich eben nicht viel gelernt habe.

Unbedingt AMP verwenden. Wegen Mobil + schnell

Auch hier sind die Argumente erstmal einleuchtend. Schnelle Internetseiten wollen schließlich “Alle”. Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, wie ich mir selbst gegenüber die zusätzlich erforderlichen Scripte rechtfertigen soll. Das ist nun nix weltbewegendes, so um die 60-80KB würden zusätzlich anfallen. Das ist ja wirklich nicht viel? Der Haken dabei ist, deshalb fällt mir das ja auch so schwer, dass diese minimalen 60-80KB etwa 10 fertigen Seiten entspricht. Also die Seitengröße “mit ohne” AMP. So wie das bisher hier im Blog ist. Hm. Fazit: :(

Wegen der Lesbarkeit die besten zur Verfügung stehenden Fonts verwenden.

Von Google. Oder so.

Lesbarkeit ist immer wichtig. Auch darüber habe ich lange nachgedacht. Es gilt wieder: die 20-30KB, mit nach oben offener FontGrößenSkala, fallen nicht sonderlich ins Gewicht. Sicher. Die Momentan benötigten 0KB – ich verwende Systemschriften – fallen auch nicht sonderlich ins Gewicht. Außerdem haben mir Mitmenschen die, wenn auch gezwungenermaßen, mein Blog gelesen haben, bestätigt, dass das Blog sehr wohl mit der aktuellen Schriftart dem Hirn zugefügt werden können. Also: die konnten das lesen. Ob dann zwischen den Ohren irgendwas hängenbleibt oder überhaupt im Blog etwas gefunden werden kann, was hängenbleiben könnte, das ist eine ganz andere Frage. Fazit: :(

Unbedingt ein dynamisches (Blog)System

Also was mit PHP. WordPress zum Beispiel. Oder was mit PHP und Datenbank. WordPress zum Beispiel. Oder was mit PHP, Datenbank und der Möglichkeit das Ganze noch mit Plugins zu erweitern. WordPress zum Beispiel.

Hm. Sinnvoll. Mit dem jetzigen System wäre ich zwar in der Lage auf verschiedenen Blogs so 3,4, oder 5 Artikel pro Tag zu veröffentlichen. Wenn das dann mal nicht mehr ausreicht, dann muss logischerweise was dynamisches her. Momentan ist die Kapazität nicht durch ein “nicht-dynamisches” Blogsystem beschränkt sondern durch ein nicht ganz so dynamisches Hirn. Fazit: :(

Wenn ich die Niedergeschlagenheit überwunden habe suche ich weiter.

Vielleicht mache ich mal was ganz aussergewöhnliches und kucke in eine Zeitschrift oder gar in ein Buch?


Soweit, so gut ☺

Natürlich habe ich in den letzten 2 Monaten recht viele Tipps über das Beschleunigen von Webseiten gelesen, es gibt jede Menge davon!

Probleme dabei:

Der Trend zum Überladen der Webseiten ist ungebrochen. Und daran wird sich auch nicht besonders viel ändern. Schnellere Internetverbindungen sind dabei nicht die Lösung – das wird das Problem nur verstärken. Wenn der EndBenutzer schnellere Leitungen zur Verfügung hat, dann kann ja auch mehr in die Seite gepackt werden. Üblicherweise sind die Entwickler da recht flott, im Gegensatz zu den erstellen Webseiten: die in Zukunft zur Verfügung stehende Geschwindigkeit wird Heute schon verbraten.

Wer also schnelle, kompakte und nur mit dem, vom Verwendungszweck abhängigen, Notwendigsten ausliefert, der kann vermutlich davon ausgehen, dass sich der Geschwindigkeitsvorteil vergrößern wird. Die Fälle sind allerdings äußerst selten. Extrem spartanische Blogs kenne ich im deutschsprachigen Raum momentan 3. Und ich gehe nicht davon aus, dass spartanische Blogs von Google benachteiligt werden. Dann wäre nämlich auch die vielgepriesene Aussage, dass PageSpeed gut für das Ranking bei Google ist, ganz einfach für'n Arsch.


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