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Umgestellt auf HTTPS. Geschwindigkeitsvorteil am Arsch

Nein, HTTPS ist trotz HTTP/2 nicht generell viel schneller. Es gibt durchaus Fälle, wo die Um­stel­lung auf HTTPS deutlich langsamer ist.

Bei einem sehr auf PageSpeed ge­trimm­ten Blog, <14 KB und ein Zugriff, ist der sehr große Ge­schwin­dig­keits­vor­teil bei schlech­ten mobilen Ver­bin­dun­gen durch die Um­stel­lung am Arsch.

Statt einem Roundtrip werden bei HTTPS zwei Round­trips benötigt. Min­des­tens. Was bei einer schlech­ten La­tenz­zeit (2G, 3G, über­las­te­tes 4G) eben deutlich spürbar ist. 1,9 Sekunden mit HTTP werden so in manchen Fällen zu 3,5 Sekunden mit HTTPS. Und ja, das ist sehr deutlich spürbar.

Das heisst nun nicht, dass die Seite schlei­chend Langsam geworden ist. Die Ladezeit ist bei schlech­ten mobilen Ver­bin­dun­gen halt nicht mehr ganz so knackig.

Sei’s drum: im Zuge der Ver­än­de­run­gen für DSGVO gehört HTTPS mit dazu, auch wenn das für ein Blog ohne Eingaben nicht nötig wäre. Manch ein Benutzer oder eine Be­nut­ze­rin könnten durch die “unsicher” Anzeige schon ver­un­sich­tert werden und diese Anzeige, dass eine HTTP Seite unsicher ist, die wird im Juli bei Chrome noch etwas deut­li­cher werden.

Somit, wegen der DAU’s: PageSpeed ade. Oder so.



P.S.: Die Er­geb­nis­se bei Webkoll werden nicht nur durch die Um­stel­lung auf HTTPS erzielt.


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